Umwelt

Die passende Lösung für Ihre Anforderungen

Material, Verpackung, Anwendung und bestehende Prozesse müssen zusammenpassen. Deshalb betrachten wir gemeinsam mit Ihnen, welche Veränderungen für Ihre Verpackung sinnvoll sind und welche konkreten Umweltaspekte dabei berücksichtigt werden können.

Statt pauschal auf vermeintlich bessere Alternativen zu setzen, prüfen wir die Möglichkeiten im Kontext Ihrer Anforderungen – technisch, wirtschaftlich und mit Blick auf Materialeinsatz und Recycling.

  1. zu Shrink Sleeves
  2. zu Haft-Etiketten

Shrink Sleeves gezielt optimieren

Nicht jede Maßnahme passt zu jedem Produkt. Je nach Gebinde, Anwendung und Anforderungen bieten Shrink Sleeves unterschiedliche Ansatzpunkte, um beispielsweise Materialeinsatz oder Recyclingprozesse zu berücksichtigen.

Mögliche Strategien für Ihr Produkt sind:

Materialien mit einer Dichte < 1
Materialien mit einer Dichte < 1

Diese Materialien schwimmen im Wasserbad aufgrund der geringen Dichte  auf und sind ideal für PET-Behältnisse, da PET eine Dichte > 1 hat. Im Schwimm-Sink-Verfahren wird so eine ideale Trennung der beiden Materialkomponenten erreicht.

Dünnere Materialien
Dünnere Materialien

Eine Reduzierung der Materialstärke spart Rohstoffe ein. Wir empfehlen bei dünneren Materialien vorab Tests durchzuführen, um die Produktivität  vorhandener Abläufe zu prüfen. Eine bestimmte Materialdicke gibt dem Sleeve die notwendige Stabilität und sollte entsprechend berücksichtigt werden.

PLA-Folien
PLA-Folien

Dieses Material wird aus Stärke (i.d.R. Maisstärke) gewonnen. Unter industriellen Kompostierungsbedingungen gem. DIN EN 13432 ist das Material industriell biologisch abbaubar und eine Alternative zu klassischen Materialien.

PCR-Folien (post-consumer recycled)
PCR-Folien (post-consumer recycled)

Diese Folienart weißt einen PCR-Anteil von bis zu 30% auf. Das heißt, ein Drittel der Folie wird aus recyceltem Material hergestellt. Wir empfehlen bei geplantem Einsatz dieses Materials vorab Tests durchzuführen, um die Produktivität vorhandener Abläufe zu gewährleisten.

Weitere Ansätze für Shrink Sleeves

Neben der Wahl des Materials gibt es weitere Möglichkeiten, eingesetzte Shrink Sleeves zu optimieren. Entscheidend ist dabei immer das Zusammenspiel aus Behältnis, Sleeve, Gestaltung und vorgesehenem Recyclingweg.

Teilbedruckung der Shrink Sleeves für eine bessere Materialerkennung

Eine Teilbedruckung kann dazu beitragen, dass das eigentliche Material des Behältnisses bei der Sortierung besser erkannt wird. Ein vollflächig bedruckter PET-Sleeve auf einem HDPE-Behältnis kann beispielsweise die Erkennung des darunterliegenden HDPE erschweren.

Wird der Sleeve nur teilweise bedruckt, bleiben größere Bereiche des Behältnisses erkennbar. Je nach Verpackung und Sortierprozess kann dies die korrekte Materialzuordnung unterstützen.

Perforationsstreifen im Shrink Sleeve für eine bessere Trennung

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Sleeve und Behältnis bereits vor der Entsorgung voneinander zu trennen. In einigen Ländern ist dieses Vorgehen bereits stärker etabliert: Verbraucher entfernen den Sleeve vom Behältnis und führen die Bestandteile getrennt der Entsorgung zu.

Ein Shrink Sleeve bietet dafür einen praktischen Vorteil: Er wird durch seine Schrumpfkraft auf dem Behältnis gehalten und benötigt dafür keinen Klebstoff. Eine integrierte Perforation erleichtert es Verbrauchern zusätzlich, den Sleeve zu öffnen und vom Behältnis abzuziehen.

So können Sleeve und Behältnis getrennt entsorgt werden und das eigentliche Behältermaterial steht dem anschließenden Sortier- und Recyclingprozess ohne den Sleeve zur Verfügung.

Die richtige Trennung verständlich machen

Eine Perforation kann die Trennung erleichtern – sie muss für Verbraucher aber auch als solche erkennbar sein. Deshalb kann es sinnvoll sein, die technische Lösung direkt mit der Gestaltung des Shrink Sleeves zu verbinden.

Ein Reißverschluss-Symbol entlang der Perforation macht beispielsweise intuitiv deutlich, wo der Sleeve geöffnet werden kann. Etwas zurückhaltender funktionieren Pfeile in Verbindung mit einem kurzen Hinweis wie „Hier ziehen“.

Damit wird nicht nur eine Möglichkeit zur Trennung geschaffen. Verbraucher erhalten gleichzeitig eine verständliche Hilfestellung, wie Sleeve und Behältnis vor der Entsorgung voneinander getrennt werden können.

Ansätze für Haftetiketten

Auch bei Haftetiketten lohnt sich ein genauer Blick auf den Aufbau. Etikettenmaterial, Trägermaterial und Klebstoff bieten unterschiedliche Ansatzpunkte, die je nach Verpackung, Anwendung und Entsorgungsweg relevant sein können.

Welche Möglichkeiten für Ihr Produkt infrage kommen, hängt daher immer von der konkreten Anwendung ab.

Bio-PE-Folie
Bio-PE-Folie

Diese Folie  wird zu 100 % aus Zuckerrohr-Ethanol-Granulat hergestellt. Es ist in weiß und transparent erhältlich.

rPE-Material
rPE-Material

Dieses Material besteht zu 30 % aus recycelten Abfällen. Es ist in weiß und transparent erhältlich. Von Natur aus enthalten diese Folien mehr Verunreinigungen als herkömmliche PE-Folien.

EU-konforme BPA-freie Thermodirektmaterialien
EU-konforme BPA-freie Thermodirektmaterialien

Nach den neuen Rechtsvorschriften der Europäischen Union muss das in Europa verkaufte Thermopapier ab 2. Januar 2020 BPA-frei sein. Das BPA-freie Angebot umfasst u. a. gesetzeskonforme Thermopapiere mit garantierter Nachhaltigkeit, einschließlich FSC™-Zertifizierung.